Montag, 28 Mai 2018 15:25

Mit Freu(n)den auf La Palma Leben

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DAS (TEIL-)PROJEKT

  • Gründung einer Genossenschaft zum Kauf einer passenden Immobilie (Genossenschaftsanteil erforderlich);
  • International - bislang gibt es Interessenten aus ganz Europa, Australien, Neuseeland, Mexiko, Kanada und USA;
  • Kreatives von A bis Z, Yoga, Meditation, Bewegung;
  • Experimentieren mit ganzheitlichen Heilmethoden, bzw. die Anregung unserer Selbstheilungskräfte;
  • Spielerisches Lernen durch unterschiedliche kulturelle Sichtweisen und Rituale - immer wieder neue Perspektiven zulassen;
  • Gegenseitiges inspirieren, ermuntern und sich mit Humor darin üben nicht belehrend dabei zu sein;
  • Den Platz, die Finca, das Leben teilen und auch Fahrzeug(e), Maschinen u.v.m.- Rückzugsplätze für's Alleine sein;
  • Umsetzung solidarischer „Share and Care“-Modelle.

Mit Freu(n)den auf La Palma Leben

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Warum LA PALMA

  • Klima das ganze Jahr über warm, aber nicht zu heiß;
  • grün, ideal zur Selbstversorgung, noch ausreichend Wasser;
  • es gibt schon viele am Wandel Interessierte und dafür sich auch Einsetzende auf La Palma;
  • tolle Wanderstrecken;
  • noch immer bezahlbare Immobilien, wenn auch die Preise steigen - Mietangebote rar, da Ferienvermietung, deshalb: Mietangebot oder time-sharing Angebote für „Urlaub mit Sinn“ ist eine Option für uns zur Finanzierung.

Gibt es auch ein glückliches Altern?

Gibt es auch ein glückliches Altern? So wirklich in Würde leben, bevor wir in Würde sterben? Es gibt sie doch die alten Bewussteren - die, die schon wissen worauf es im Leben und im Miteinander gestalten wirklich ankommt.
Wir können unseren natürlichen, anmutigen Weg finden, in unserer Gesellschaft zu altern.
Wir vergessen alles, was uns über das Altern und das Altsein erzählt wurde!
Die Sicht der Gesellschaft auf das Altern ist weder weise, noch bewusst, noch spirituell. Sie betrachtet menschliche Wesen nicht als Träger einer zeitlosen Seele, sondern als physische Organismen, die zunehmend zusammenbrechen und nutzlos werden. Aber jeder Mensch, der das Leben mit einem offenen Herzen und einem offenen Geist erfährt, wird zu dem Schluss kommen, dass es mehr mit dem Leben auf sich hat als nur das. Leben hat eine geistige, spirituelle Dimension und diese Dimension ist wesentlich fundamentaler als die physische. Als Ältere können wir mit dieser Dimension viel leichter in Kontakt kommen und Inspiration und Stärke daraus ziehen.
Wir erkennen, dass nichts jemals verloren ist!
 
Ältere Menschen werden zu Beobachtern (auch ihrer selbst), sie wissen wie oft sie sich unterwerfen mussten und warum und tun dies nicht mehr! Weisheit, Ruhe und Friedfertigkeit. Ist es nicht das, was Ältere anbieten können?
Wenn wir die Rollen, die Menschen spielen als relativ und wandelbar betrachten, brauchen wir sie nicht mehr so ernst zu nehmen.
Die menschliche Gesellschaft als ein Spiel zu betrachten, das Menschen spielen, macht es einfacher die Standards und Erwartungen loszulassen, die damit verbunden sind. Es macht es einfacher, die Rollen loszulassen, die wir gewohnt sind zu spielen und damit nochmal ein ganz neues Lebenskapitel aufzuschlagen.
So geht Altern vielleicht besser: Wir vertrauen auf das Leben, dass uns noch immer neue Erfahrungen bringt! Wir sind nicht mehr die, die wir mal gewesen sind, vielleicht sind wir jetzt zum ersten Mal zutiefst „menschlich“? Durch das Loslassen der Vergangenheit, durch das sich hingeben, öffnen wir uns für etwas Neues.
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Unsere Gesichter sind älter geworden, überall Falten. Aber hinter den Gesichtern, den Augen, scheint etwas, was nicht altert: unser Bewusstsein. Wir können es üben, die Verbindung zu unserem spürbar echterem und ganzheitlichem ICH aufzubauen und darüber hinaus in universelle Räume zu schauen.
Wir Älteren sind doch mehr und mehr herausgefordert unseren würdevollen Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Sozusagen als „Werte-Wandler“.
 
Wir können der absurden Logik, die Menschen in ihrer fruchtbarsten Phase des Lebens–aus einer geistig spirituellen Sicht–auf das Abstellgleis schieben will, etwas entgegensetzen. Wir haben's doch schon lange kapiert, dass die Menschheit im Schnellzug dem Abgrund entgegen rast. Vielleicht können gerade wir Älteren einen Platz der Solidarität, des Mitgefühls, ja der gegenseitigen Liebe und des Respekts und Vertrauens erschaffen, wo wir unser gemeinsames Anliegen nicht bei der kleinsten Unstimmigkeit wieder aufgeben? Wo wir voll dabei bleiben!
Eines unserer Anliegen kann Harmonie und Kohärenz unter uns, mit allen Lebewesen und dem schonenden achtsamen Umgang all unserer Ressourcen sein, die uns dieser schöne Planet immer noch liefert. Wir können älter werden und alt sein als einen gnadenvollen und noch immer lernintensiven Prozess wahrnehmen und als eine schrittweise Rückkehr zur universellen Quelle, aus der wir alle stammen.
Unser Schatz ist auch die Brücke zwischen den Generationen, die wir bauen wollen, mit zutiefst menschlichen Dialogen, wo Unverständnis weichen kann und wir auf spielerische Weise den Weg frei machen für gegenseitige Akzeptanz und Liebe.
Das Leben findet überwiegend outdoor statt und wird uns gut tun und uns vielleicht eine Union Mystika mit der Natur bescheren, auch durch die vulkanische Energie. Es gibt so viel Schönes was darauf wartet entdeckt zu werden - auch unser Vertrauen zu einander, unsere Offenheit, unsere Verbundenheit, auch unsere stille Übereinkunft mit unserer Haltung des Seins.
Das Projekt muss nicht zwangsläufig Teil der Cape Community werden, die Initiatoren würden sich darüber jedoch sehr freuen!
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You don't stop playing because you grow old,
you grow old because you stop playing.
Read 780 times Last modified on Mittwoch, 13 Juni 2018 14:59
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